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Interreligiöses Kicken in Viernheim

Imame gegen Pfarrer

Der christlich-islamische Dialog der etwas anderen Art wird in Viernheim fortgesetzt. Zum siebten Mal schnüren die Pfarrer und die Imame in der Region Bergstraße ihre Fußballschuhe und treten beim interreligiösen Kicken gegeneinander an.

Anpfiff ist am Samstag, 5. Mai, um 10 Uhr im Waldstadion von Viernheim (Industriestr. 38). Beide Mannschaften hoffen auf lautstarke Unterstützung ihrer “Fans“. Die Schirmherrschaft hat der 1. Stadtrat von Viernheim Jens Bolze übernommen.

Gebolzt wird beim interreligiösen Kicken in der Regel nicht. Beide Mannschaften spielten in den vergangenen Jahren einen technisch teilweise brillanten Fußball. Stets waren die Spiele von gegenseitiger Fairness geprägt. Die Bilanz der bisherigen Begegnungen auf grünen Rasen ist fast ausgeglichen. Dreimal gewannen die Imame und zweimal die Pfarrer, einmal trennten sie sich 8:8 Unentschieden.

Mannschaftsaufstellungen noch geheim

Wer wird diesmal die Nase vorn haben und den Siegerpokal in den Händen halten?  Und mit welchen Pfarrern und Imamen werden die Mannschaften auflaufen? Weder aus dem christlichen noch aus dem muslimischen Fußballlager ist von offizieller Seite eine Stellungnahme zu bekommen. Beide Teams bereiten offenbar eine Mannschaftsaufstellung voller Überraschungen vor. Hinter vorgehaltener Hand wird auch von Sondertrainingseinheiten gemunkelt. Das scheint insbesondere für die christlichen Kicker nötig. Beim letzten Aufeinandertreffen in Heppenheim, als die Imame mit 5:4 gewannen, waren die Pfarrer konditionell am Ende und taumelten dem Schlusspfiff entgegen.

Doch wer auch immer als Sieger vom Platz gehen wird. Im siebten Spiel, so betont der Christlich-Islamische Dialog im Kreis Bergstraße als Veranstalter, wird wie in den vorangegangenen sechs wieder die Freundschaft gewinnen.


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